Jagdkurs 2015 der Kreisgruppe Vilshofen

Jungjägerschlag am Freitag, 04.12.2015 in Schönerting

 

 

v.l. Christoph Osterer, Daniel Luckner, Andrea Reinhardt, Christoph Maurer, Raphael Engelbrecht, Daniela Bernhardt, Klaus Mense,Augustin Rauscher, Christoph Bayerl, Peter Deragisch, Silvia Blei, Stefan Freymadl, Martina Deragisch, G.Rodler, A. Ruppert

Jägerschlag für zwölf Jungjäger der Kreisgruppe Vilshofen

Schönerting

 

„Mit der Aushändigung des Jägerbriefes heute habt Ihr die Lehrzeit beendet. Ihr habt das Rüstzeug für einen Jäger und für die waidgerechte Jagdausübung.“ Mit diesen Worten und dem Jagdsignal „Begrüßung“ durch die Jagdhornbläser unter der Leitung von Hubert Markmüller begrüßte der Vorsitzende Antonio Ruppert die Jungjäger und zahlreiche Besucher am Freitag, 04.12. im Landgasthof Eineder in Schönerting.

 

„Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weihen, der zweite Schlag soll Dir die Kraft verleihen  zu üben stets das Rechte, der dritte Schlag soll Dich verpflichten, niemals auf die Jägerehre zu verzichten“

 

Mit diesem Gelöbnis wurden nach neunmonatigem Lehrgang zwölf erfolgreiche Jägerprüfungsabsolventen, darunter vier Frauen im Rahmen einer Abschlussfeier in die Jägerschaft aufgenommen und der Jägerbrief mit Anstecknadel überreicht.

Die Jungjäger Christoph Osterer, Daniel Luckner, Andrea Reinhardt, Christoph Maurer, Raphael Engelbrecht, Daniela Bernhardt, Klaus Mense, Christoph Bayerl, Peter Deragisch, Silvia Blei, Stefan Freymadl und Martina Deragisch traten nacheinander vor die Versammlung, wo sie von Ausbildungsleiter Augustin Rauscher und Georg Rodler empfangen wurden. Beide standen mit einem Hirschfänger bzw. Waidblatt bereit, um den traditionellen Jägerschlag bei den einzelnen Jungjägern auszuführen. Das Gelöbnis sprach dabei der erste Vorsitzende Antonio Ruppert.

 

Zur Abschlussfeier kamen neben Ausbildungsleiter Augustin Rauscher auch die Ausbilder Fritz Birkeneder, Georg Eireiner, Georg Rodler, Klaus Moosmüller und Werner Bienert.

Neben dem Fleiß und der Ausdauer der Kursteilnehmer ist es nicht zuletzt den engagierten Ausbildern zu verdanken, dass der Kurs bei der Prüfung so erfolgreich war. Die Kreisgruppe ist stolz auf das erreichte Ergebnis. Ruppert dankte allen Ausbildern, die mit Leidenschaft und fachlicher Kompetenz den umfangreichen Stoff für das „Grüne Abitur“ vermittelt haben. Für die Jungjägerinnen und Jungjäger beginnt nun die Bewährung in der Praxis. „Jagd ist ein altes Kulturgut und zur Erhaltung der Natur notwendig. Jäger sind also auch Naturschützer. Sie haben aber auch einen gesetzlichen Auftrag zu erfüllen und übernehmen Verantwortung für die frei lebende Tierwelt sowie deren Lebensräume“. Ruppert appellierte an die Jungjägerinnen und Jungjäger, dass Jagd vor allem ein Hegen und Pflegen der Natur und des natürlichen Raumes sei. Hierin eingeschlossen ist unter anderem das Anlegen von Wildäsungsflächen, das Bewirtschaften des Waldes sowie eine gezielte Entnahme von Wild.

 

Kurssprecherin Andrea Reinhardt bedankte sich im Namen ihrer Mitstreiter mit individuellen, fachbezogenen Holzskulpturen bei den jeweiligen Ausbildern für die hervorragende Organisation und Durchführung des Jagdkurses.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von den Jagdhornbläsern Vilshofen, welche mit ihren vorgestellten Stücken eine Werbung  für die Bläsergruppe war. Leiter Hubert Markmüller lud die Jungjäger und alle Interessierten zu kostenlosen Schnupperkursen ein, damit die Tradition des Jagdhornblasens weitergeführt werden könne.

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