Jagdkurs 2016 der Kreisgruppe Vilshofen

Jungjägerkurs 2016 - Schulungsplan

Jungjägerkurs 2016 mit Rodler Schos und Rauscher Gust

Hubertusabend mit Jungjägerschlag am 03.10.2016 in Aldersbach

V.l.: Ausbilder Schießwesen Georg Rodler, Rudi Emmer, Wolfgang Rauprich, 2. Vorsitzender Josef Zitzelsberger, Martin Seidl, Katrin Hasreiter, Tobias Seidl, Richard Hawranek, Eva Berger, Richard Fröhler, Julian Krempl, Saskia Fischmann, Stefan Eggersdorfer, Ausbildungsleiter Augustin Rauscher, Alfred Engelbrecht, Julia Mauthner, Christian Renner, 1. Vorsitzender Antonio Ruppert

 

Hubertusabend mit Jungjägerschlag in Aldersbach

Hubertusabend der Kreisgruppe Vilshofen des Jagdschutz- und Jägerverbandes mit Jungjägerschlag von 14 Jungjägerinnen  und Jungjägern

 

Riesiges Interesse fand die Hubertusmesse mit anschließendem Jägerabend des Jagdschutz- und Jägerverbandes der Kreisgruppe Vilshofen, welche in diesem Jahr in Aldersbach stattfand. Die Veranstaltung begann mit einem Standkonzert der Jagdhornbläser unter der Leitung von Hubert Markmüller vor der Kirche. Beim Gottesdienst in der voll besetzten, waidgerecht geschmückten Pfarrkirche stellte Pfarrer Sebastian Wild den Jäger- Schutzpatron Hubertus in den Mittelpunkt; für die musikalische Umrahmung sorgten die Jagdhornbläser der Kreisgruppe.

Das nachfolgende Standkonzert im Klosterinnenhof musste leider witterungsbedingt ausfallen. Beim anschließenden Festakt im Bräustüberl- Saal der Brauerei Aldersbach begrüßte Ausbildungsleiter Augustin Rauscher über 200 Besucher aus den acht Gemeinden in der Kreisgruppe Vilshofen. Stellvertretender Landrat Raimund Kneidinger zeigte sich beeindruckt von Gottesdienst und Hubertusfeier; in seiner Rede hob er die wichtige Bedeutung der Jägerschaft im Natur- und Umweltschutz hervor. Auch dankte er der Jägerschaft für ihren Einsatz bei Wildunfällen, welche sich meist in den frühen Morgenstunden oder spätabends ereignen und oft eine Nachsuche unter schwierigen Bedingungen nach sich ziehen. Er betonte, dass der Jäger heute nicht selten zwischen den unterschiedlichsten Anforderungen und Interessen stehe. Die Nutzung von Wäldern und Fluren sind in Einklang zu bringen mit den Zielen in Hege und Pflege, das ausgewogene Miteinander von Wald und Wild.

Georg Adam, Freiherr von Aretin stellte als Hausherr und Vertreter der Gemeinde Aldersbach ebenso die tägliche Arbeit des Jägers in den Mittelpunkt seiner Begrüßung, hier insbesondere die Nachsuche bei Wildunfällen. Sein Appell galt in diesem Zusammenhang dem verunfallten Autofahrer: Um den Jäger zu unterstützen, sollte die Unfallstelle markiert werden; hier hilft ein Blatt Papier – beschwert mit einem Stein oder ein umwickelter Straßenpfosten enorm.

Antonio Ruppert, 1. Kreisvorsitzender des Vilshofener Jagdschutz- und Jägerverbandes, wies auf den aktuellen Bezug der Hubertus- Legende hin, der die Menschen und vor allem die Waidmänner zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt ermahnt.

Vor dem Gelöbnis der Jungjäger wurde der scheidende zweite Vorsitzende Georg Rodler für seine außergewöhnlichen Leistungen um das Jagdwesen in Bayern mit dem BJV- Ehrenzeichen in Bronze ausgezeichnet. Trotz Abgabe dieses Amtes bleibt er weiterhin als Schießobmann, Jungjägerausbilder und als Organisator von Fahrten zu Messen oder Kreisgruppenschießen aktiv.

 

Den Höhepunkt des Abends bildete der Jungjägerschlag, bei dem vierzehn neue Jungjägerinnen und Jungjäger mit einem traditionellen Ritual offiziell in die Jägergemeinschaft aufgenommen wurden. Von Februar bis Mitte September wurden sie in den Fächern Jagdliche Praxis, Jagdwaffenkunde, Jagdhundewesen, Land- und Waldbau, Haar- und Federwild, Naturschutz und Jagdrecht sowohl theoretisch als auch praktisch unterwiesen. Im August und September fanden die schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen statt. Sichtlich stolz präsentierten sich die neuen Jungjäger Rudi Emmer, Wolfgang Rauprich, Martin Seidl, Katrin Hasreiter, Tobias Seidl, Richard Hawranek, Eva Berger, Richard Fröhler, Julian Krempl, Saskia Fischmann, Stefan Eggersdorfer, Julia Mauthner, Christian Renner und Alfred Engelbrecht. Ausbilder Georg Rodler und Ausbildungsleiter Augustin Rauscher standen mit einem Hirschfänger bzw. Waidblatt bereit, um den traditionellen Jägerschlag bei den einzelnen Jungjägern auszuführen. Das Gelöbnis sprach zweiter Vorsitzender Josef Zitzelsberger: „Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weihen, der zweite Schlag soll Dir die Kraft verleihen, zu üben stets das Rechte, der dritte Schlag soll Dich verpflichten, niemals auf die Jägerehre zu verzichten“. Unter großem Applaus bekamen alle vierzehn anschließend den Jägerbrief und eine Anstecknadel – überreicht von Ausbilder Georg Eireiner und erstem Vorsitzenden Antonio Ruppert.

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