Jagdkurs 2019

Kursplan ab Mai 2019
JagdkursII.pdf
PDF-Dokument [30.4 KB]
Kursplan aktualisiert mit Schießterminen 20.02.2019
Jagdkurs Plan.pdf
PDF-Dokument [30.1 KB]

Jungjägerkurs 2019

Der Kurs ist fertig, die Jagdprüfungen sind abgeschlossen.

 

Termin Jungjägerschlag:

Samstag, 07. März, Gasthof Eineder in Schönerting, ab 19 Uhr

2. Vorsitzender Josef Zitzelsberger, Markus Loibl, Maximilian Seidl, Tim Brücklmayer, Thomas Unholzer, Ferdinand Ruppert, Johannes Heindl, 1. Vorsitzender Antonio Ruppert, Andreas Greil, Philipp Werle, Christian Karl, Lennart Blei, Elisabeth Grubmüller, Ausbilder Fritz Birkeneder

Jägerschlag für Jungjäger der Kreisgruppe Vilshofen

Schönerting

 

Bei der feierlichen Gelöbnisfeier konnten den Absolventen des Jungjägerkurses 2019 nach achtmonatigem Lehrgang der Jägerbrief überreicht werden.

Nach dem Jagdsignal „Begrüßung“ durch die Jagdhornbläser unter der Leitung von Klaus Scheuer begrüßte der Vorsitzende des bayerischen Jagdschutz- und Jägervereins, Kreisgruppe Vilshofen Antonio Ruppert die Jungjäger und zahlreiche Interessierte und Angehörige im Landgasthof Eineder in Schönerting.

 

Ruppert begann seine Ansprache mit dem allseits bekanntem Spruch „Das ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild, weidmännisch jagt, wie sich's gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt“. Dieser Reim zeigt die Verpflichtung und Verantwortung des Jägers für das Wild und dessen Lebensraum. Dieser Lebensraum des Wildes, der Wald ist aufgrund des Klimawandels und dessen Folgen in aller Munde. Klimatische Veränderungen wie Hitze und Dürre und in deren Folge die Borkenkäferarten setzen ihm zu genauso wie vermehrte Sturmschäden. Der Wald ist in vielen Gebieten stark beschädigt. Beim Waldumbau ist auch der Jäger gefordert – allerdings ist die Kugel nicht das einzige Mittel, um Jungpflanzen zu schützen. Hier ist auch der Waldbauer gefordert. Der Umweltaspekt fordert vom Jäger die Einbeziehung der Umwelt in ihrer Gesamtheit in sein Denken und Handeln.

Für die Jungjägerinnen und Jungjäger beginnt nun die Bewährung in der Praxis. „Jagd ist ein altes Kulturgut und zur Erhaltung der Natur notwendig. Jäger sind also auch Naturschützer. Sie haben aber auch einen gesetzlichen Auftrag zu erfüllen und übernehmen Verantwortung für die frei lebende Tierwelt sowie deren Lebensräume“. Ruppert appellierte an die Jungjägerinnen und Jungjäger, dass Jagd vor allem ein Hegen und Pflegen der Natur und des natürlichen Raumes sei. Hierin eingeschlossen sei unter anderem das Anlegen von Wildäsungsflächen, das Bewirtschaften des Waldes sowie eine gezielte Entnahme von Wild.

 

Die Jungjäger Markus Loibl, Maximilian Seidl, Tim Brücklmayer, Thomas Unholzer, Ferdinand Ruppert, Johannes Heindl, Andreas Greil, Philipp Werle, Christian Karl, Lennart Blei, Elisabeth Grubmüller verpflichteten sich in ihrem Gelöbnis der Waidgerechtigkeit und der Gebote des Natur- und Tierschutzes. Nacheinander traten sie vor die Versammlung, wo sie vom zweiten Vorsitzenden Josef Zitzelsberger und Ausbilder Fritz Birkeneder empfangen wurden. Beide standen mit einem Hirschfänger bzw. Waidblatt bereit, um den traditionellen Jägerschlag bei den einzelnen Jungjägern auszuführen. Das Gelöbnis sprach dabei der erste Vorsitzende Antonio Ruppert.

 

„Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weihen, der zweite Schlag soll Dir die Kraft verleihen  zu üben stets das Rechte, der dritte Schlag soll Dich verpflichten, niemals auf die Jägerehre zu verzichten“

 

Mit diesem Gelöbnis wurden die Jägerprüfungsabsolventen im Rahmen einer Abschlussfeier in die Jägerschaft aufgenommen und der Jägerbrief mit Anstecknadel überreicht.

Acht Monate wurden sie unterwiesen in die Fächer Haar- und Federwild, Jagdhundewesen, Land- und Waldbau, Naturschutz, Jagdliche Praxis, Jagdrecht, Hygiene, Tierkrankheiten sowie Jagdwaffenkunde und legten darin ihre schriftlichen, mündlichen und praktische Prüfungen ab.  

 

Neben dem Fleiß und der Ausdauer der Kursteilnehmer ist es nicht zuletzt den engagierten Ausbildern Fritz Birkeneder, Matthias Zarte, Thomas Berg, Georg Rodler, Klaus Moosmüller und Andreas Hüttinger, sowie den Medizinern Drs. Klessinger, Kreuziger und Schacherl zu verdanken, dass der Kurs bei der Prüfung so erfolgreich war. Die Kreisgruppe ist stolz auf das erreichte Ergebnis. Ruppert dankte allen Ausbildern, die mit Leidenschaft und fachlicher Kompetenz den umfangreichen Stoff für das „Grüne Abitur“ vermittelt haben.

 

Kurssprecher Ferdinand Ruppert dankte den Ausbildern und hob auch den sehr guten Ruf der Kreisgruppe hervor. So stellte er heraus, daß die Teilnehmer auch aus dem weiteren Umkreis gerne in Kauf nahmen, um sich ausbilden zu lassen. Er beschrieb den wachsenden Zusammenhalt und die Gruppendynamik innerhalb des Kurses.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von den Jagdhornbläsern Vilshofen, welche mit ihrem vorgestellten Stücken eine Werbung  für die Bläsergruppe war. Leiter Klaus Scheuer lud die Jungjäger und alle Interessierten zu kostenlosem Schnupperkursen ein, damit die Tradition des Jagdhornblasens weitergeführt werden könne.

 

Text und Fotos:

wie immer

Schriftführer Stefan Buchner

Besucherzähler